Warum phpMyAdmin nur ein Sicherheitsrisiko ist

Wer auf seinem Server ein phpMyAdmin Interface hat, versucht dieses mit guten Grund oft mit einer Subdomain, .htaccess Passwortschutz oder einen anderen Namen als /phpMyAdmin zu sch├╝tzen. Bots suchen gerne nach offenen phpMyAdmin-Instanzen, die unter der Standard-Route /phpMyAdmin erreichbar sind - alte und ungesch├╝tzte Versionen werden leicht zu einem gro├čen Sicherheitsrisiko. Wer dann noch den “root”-Nutzer nutzt, ist ein gefundenes Fressen f├╝r Hacker.

Dabei ist es oft doch gar nicht mehr n├Âtig, phpMyAdmin zu installieren. Datenbank-Clients wie DBeaver, HeidiSQL oder DataGrip k├Ânnen mehrere Datenbankinstanzen verwalten, ben├Âtigen keine Installation auf dem Server und nutzen neben der Anmeldung an der Datenbank noch SSH um auf den Server zuzugreifen.

Zudem bieten diese Anwendungen oft noch mehr Tools, als das klassische phpMyAdmin: Sie k├Ânnen mehrere verschiedene Datenbanksysteme verwalten - sogar NoSQL-Systeme, zeigen u. a. auch ER-Diagramme der Datenbanken an, …

Insgesamt kann man mit diesen Anwendungen meist besser produktiv arbeiten, als mit phpMyAdmin und hat ein Sicherheitsrisiko weniger, weshalb ich in meinen privaten Projekten kein phpMyAdmin mehr nutzen werde.