Christoph Miksche

  • Developer
  • Designer
  • Investor

Raspberry Pi Colocation. Super.

Heute früh habe ich auf den Twitter-Account der EDIS GmbH geschaut, um zu erfahren, ob das Angebot der Raspberry Pi Colocation wieder aktuell ist. Es stand noch nichts Neues da. Heute Abend (vor ein paar Minuten) habe ich dann noch mal geschaut und festgestellt, dass das Angebot wohl heute Nachmittag angelaufen ist und schon nach ein paar Stunden ausverkauft war.

Dank diesem wunderbaren Erlebnis, werde ich natürlich bis September warten und dann wohl dasselbe noch mal erleben dürfen. Ich werde selbstverständlich nicht auf ein Angebot anderer Anbieter eingehen oder einen vServer mieten, sondern brav warten, bis das Angebot wieder innerhalb ein paar Stunden ausverkauft ist.

Ich kann auch voll und ganz verstehen, dass ein Anbieter, der dasselbe schon mal gemacht hat und weiß, wie viele Leute auf das Angebot scharf sind, nur über 200 (zweihundert, wer keine Zahlen lesen kann), Kunden für das Angebot annimmt …

Da ich einen zweiten Server brauche, werde ich wohl noch ein paar Posts über Betreiber von Rechenzentren schreiben dürfen …

Raspberry Pi Colocation geplant!

Da ich schon seit Längerem mit dem Gedanken, einen Zweitserver im Ausland anzuschaffen, spiele, da ich unabhängiger von meinem jetzigen Provider sein will, bin ich auf das Angebot der EDIS GmbH aus Österreich gestoßen.

EDIS bietet es an, dass man sein Raspberry Pi (Modell B) zu einem Rechenzentrum in Österreich schickt und dieses dann kostenlos dort sein Raspberry unterbringt und ans Netz anbindet. Das heißt, man kann sein Raspberry dann unter anderem auch als Server (Mailserver, Webserver usw. …) nutzen.

So ein Angebot klingt natürlich erst mal etwas unseriös, aber EDIS ist keine unbekannte Firma und mehrere Blogger haben über dieses Angebot der EDIS GmbH und ihren Erfahrungen berichtet.

Man muss nur ein paar Dinge beachten:

  • Es geht nur das Modell B des Raspberry, da das erste Modell keine Ethernet-Schnittstelle hat.
  • Man muss eine SD-Karte mit dem Betriebssystem des Raspberrys mitschicken.
  • Man muss ein paar Einstellungen in dem Betriebssystem vornehmen (zum Beispiel muss man eine statische IP-Adresse konfigurieren).
  • Man darf zwar auch bis zu zwei USB-Sticks mitschicken, allerdings dürfen diese die Länge von 4 Zentimetern nicht überschreiten.
  • Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, sollte man sein Raspberry und alles, was man sonst noch so mitschickt, beschriften.
  • Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen – das heißt, man weiß nicht, wie lange man dort seinen Server hat.
  • Sendet man das Paket aus Deutschland, dann ist das auch nicht gerade günstig …

Ich bin noch kein Nutzer dieses Angebots – will es aber werden. Allerdings wird die Colocation erst wieder ab Mitte April angeboten und ich besitze (noch) kein Raspberry Pi.

Sollte es etwas Neues geben, werde ich es hier posten.

Auf dem Raspberry will ich dann übrigens alle neuen Projekte von mir (wie mein Werbenetzwerk, dass ich gerade entwickle) hosten. Alle bestehenden Projekte bleiben auf den vServer, der auch diesen Blog ausliefert!