Christoph Miksche

  • Developer
  • Designer
  • Investor

Open Source Spiele unter Linux

So ein kleines Spiel Abends nach dem Programmieren kann ganz nice sein. Ich möchte in diesem Artikel eine Übersicht über meine Lieblings-Open-Source-Spiele, (deren Quellecode man also einsehen kann) die auch unter Linux laufen, geben.

Die meisten davon verbrauchen auch wenig Leistung und können ebenfalls unter Windows und MacOS gespielt werden.

0 A.D.

0 A.D. ist eines meine absoluten Lieblingsspiele auf dem PC. Das Spielprinzip ist ähnlich zu Anno oder Die Siedler. Ursprünglich begann das Projekt als Modifizierung für das Strategiespiel Age of Empires II: The Age of Kings.

Meiner Meinung nach eines der ausgereiftesten Open Source Spiele.

OpenMW

Wer die Elder Scrolls Reihe liebt, sollte auch mal Morrowind gespielt haben.

OpenMW reimplementiert die Spiele-Engine und hilft damit Morrowind in der jetzigen Zeit mit einer angepassten Grafik zu spielen. Dafür braucht man allerdings auch die originalen Morrowind Spieldateien.

OpenRCT2

Ähnliches Prinzip wie bei OpenMW: OpenRTC2 nimmt die Dateien von RollerCoaster Tycoon 2 und reimplementiert die Spiele-Engine für moderne Computer mit hochauflösenden Displays.

Wegen diesen Prinzip ist auch hier ein Kauf des originalen RollerCoaster Tycoon 2 nötig.

Debian 8 „Jessie“

Ich war bisher immer derjenige, der alle Server so konfiguriert hat, dass sich alles automatisch aktualisiert hat.

Dieser Blog, zum Beispiel, wird von einem Server ausgeliefert, der sich automatisch aktualisiert und einer Software (WordPress), die sich auch automatisch aktualisiert.

Gestern habe ich allerdings einen meiner aktuell 4 (minus einem, der gerade nicht läuft) Webserver von Debian 7 „Wheezy“ auf Debian 8 „Jessie“ aktualisiert. Dabei lief einiges schief. Das lag nicht am eigentlichen Upgrade, sondern an meinen Anpassungen, die anscheinend nicht mehr aktuelle Befehle / Module / Pakete verwenden.

Als Resultat ist der Webserver derzeit nicht erreichbar. (Das macht aber nichts aus, da der einzige Dienst, der darauf lief (eine Suche) nicht sehr beliebt war …)

In Zukunft werde ich wohl vorsichtiger sein und alle meine Anpassungen auf die neuen Standards überprüfen …

Es war einmal ein Mailserver …

… ich habe nach einem guten Jahr, vor ein paar Tagen den nächsten Versuch gestartet, einen Mailserver zu installieren. Da ich geduldig war und ein Installationsskript gefunden habe, hat das auch geklappt. Dennoch werde ich meinen Mailserver heute wieder dichtmachen und stattdessen einen weiteren Webserver in Betrieb nehmen.

Der Grund dafür ist ganz einfach.

Der Mailserver hat einfach zu viel RAM gebraucht und da es sowieso Dienste gibt, die es erlauben, für ihre Postboxen eigene Domains zu verwenden und dann auch noch werbefrei sind, sehe ich kaum einen Grund, warum ich meinen eigenen Mailserver betreiben sollte. Gut, ich könnte Besuchen anbieten, eine Mailadresse bei mir zu erstellen, aber gibt es nicht schon genug Dienste, bei der man eine eigene E-Mail-Adresse erstellen kann? Und dann käme ja auch noch das Sicherheitsrisiko hinzu, außerdem hätte mein kleiner Mailserver bei vielen Nutzern und viel Mailempfang bestimmt Probleme mit der Performance und würde schnell zusammenbrechen und ich hätte keine Einnahmen erzielt, denn wer zahlt denn bitte heute noch für eine Mailadresse?

Vielleicht starte ich noch einmal einen Mailserver, allerdings vermutlich erst, wenn ich mit meinen anderen Projekten mal genug verdiene und etwas Neues ausprobieren möchte.

elementary OS

Ich habe seit mehreren Tagen das elementary OS auf meinem alten Laptop im Einsatz.

Das Betriebssystem basiert auf Ubuntu und verbraucht ein bisschen weniger RAM als Ubuntu. Es sieht dem Mac OS X von Apple durch das Dock und anderen Elementen noch ähnlicher als Ubuntu. Mir gefällt es, allerdings basiert die aktuelle Version („Luna“) von elementary OS auf der Ubuntu Version 12.04 und ist daher ein bisschen veraltet.

Ob ich es auch in Zukunft so intensiv nutzen werde, wie die letzten Tage, wird wohl daran liegen, was Ubuntu als Nächstes so anstellt …

Ubuntu 14.10: Danke, Canonical!

Kaum hat man von 14.04 auf 14.10 aktualisiert, fährt der Rechner nicht mehr herunter, sondern bleibt hängen. Nachdem man dann ein paar Stunden damit verbringen darf, eine Lösung zu finden, stellt man fest, dass der Rechner mit dem alten Kernel einwandfrei funktioniert und deinstalliert deshalb den neuen Kernel (das eigentliche Ubuntu 14.10 funktioniert auch mit dem alten Kernel).

Bitte testet doch das nächste Mal euer System besser und sucht ein paar Beattester mit verschiedenen Systemen, sonst wechsle ich noch komplett auf Debian …

Deinstallieren von MySQL unter Debian

MySQL zu entfernen ist unter Debian nicht ganz einfach, da MySQL viele Pakete installiert und das Entfernen von mysql-server oft nicht ausreicht.

Die folgenden Befehle deinstallieren MySQL vollständig;

  1. dpkg --get-selections | grep mysql
  2. aptitude purge Namen-der-angezeigten-Pakete

Automatische Updates bei WordPress & Debian

Automatische Updates in Debian:

Wer in Debian automatisch updaten möchte, muss einfach nur den folgenden Befehl ausführen:

su -c "echo -e \"#! /bin/sh\napt-get update && apt-get upgrade -y\" >> /etc/cron.daily/update && chmod a+x /etc/cron.daily/update"

Alternativ geht auch:

nano /etc/cron.daily/update

Und dann:

#! /bin/sh
apt-get update && apt-get upgrade -y

Automatische Updates in WordPress:

In WordPress möchte ich auch automatisch updaten lassen, dazu habe ich heute etwas eingerichtet, von dem ich aber noch nicht weiß, ob es geht, weshalb ich das hier nicht veröffentlichen möchte.

Ich weise allerdings auf diese offizielle WordPress – Seite hin: http://codex.wordpress.org/Configuring_Automatic_Background_Updates

Ich bin jetzt ein Debian-Nutzer …

Neben Ubuntu auf meinen neuen Laptop habe ich jetzt auch noch Debian mit GNOME auf meinen alten Laptop installiert.

Nach dem Einstecken eines USB-Sticks mit dem Treiber für die Netzwerkkarte und dem Installieren des „linux-firmware-nonfree“ – Paketes, ging alles reibungslos …

Der erste Eindruck ist gut: Mein Rechner verbraucht nur zwischen 200 – 300 MB RAM, was im Vergleich zu Ubuntu sehr wenig ist und das Design sieht auch nicht schlecht aus.