WordPress Remote Updater

Leider muss ich diesen Blog immer wieder manuell aktualisieren, da der Hosting-Dienst, welcher diesen Blog hostet, externe Verbindungen sehr einschränkt. (Ansonsten kann man WordPress so konfigurieren, dass es sich selbst aktualisiert. Das habe ich bei meinen anderen Blog so gemacht.)

Da es vor Kurzem eine dringende Sicherheitsaktualisierung gab und ich diese erst heute eingespielt habe, bin ich zu einer Idee gekommen: Warum nicht ein Skript machen, welches, falls ein Update möglich ist, dieses automatisiert von einem externen Server aus durchführt?

Kurzerhand habe ich dieses Skript auch in Python programmiert und veröffentlicht: https://github.com/CMiksche/wp-remote-updater

Das Skript geht dabei in den folgenden Schritten vor:

  1. Prüfen, ob eine andere WordPress Seite (idealerweise eine Seite, welche sich selbst aktualisiert) eine neuere WordPress Version verwendet.
  2. Ist dies der Fall, wird die aktuelle WordPress Version heruntergeladen.
  3. Danach wird die WordPress Datei entpackt.
  4. Anschließend über FTP hochgeladen.
  5. Danach loggt sich das Skript im Admin-Bereich von WordPress ein.
  6. Nun versucht das Skript, auf den „WordPress-Datenbank aktualisieren“ – Link zu klicken.

Die letzten beiden (5 & 6) Schritte habe ich leider noch nicht testen können, sobald ich das aber kann, wird das Skript bei Fehlern angepasst.

GitHub’s Atom Editor

Atom von GitHub, Brackets von Adobe und Nuclide von Facebook: Fast so gut wie alle großen Software-Konzerne aus Amerika wollen anscheinend ihren eigenen Editor oder IDE auf dem Markt bringen. Dabei haben alle Firmen ihre Eigenheiten (Adobe’s Brackets zum Beispiel den Export von Daten aus einer PSD-Datei, Facebook’s Nuclide die Sprache Hack und GitHub’s Atom eine Integration von GitHub).

Ich habe gerade Atom getestet und möchte hier über meine Eindrücke berichten.

Atom Editor

Der Atom Editor mit der Index.php meiner aktuellen Version des WronnayCMS (noch in Entwicklung)

Farbe

Wer den Editor öffnet, wird zuerst mit einem sehr dunklen Hintergrund und (mit dem aktuellen Design) matter Schrift erschlagen. Das hier abgebildete Theme „Atom Dark“ bietet da schon einen besseren Kontrast. Das Schöne an dem Editor ist, dass man einfach Themes, die von der Community erstellt worden sind, installieren kann – also wird wohl (fast) jeder ein passendes Theme finden.

Datenschutz

Mit dem Datenschutz bin ich, ehrlich gesagt enttäuscht: Atom sendet Daten an Google Analytics. Bei einer Webseite habe ich schon Probleme damit. Das Atom den nächsten Schritt wagt und auch als Desktop-Anwendung Daten an Google sendet, gefällt mir noch weniger.

Funktionen + Design

Das Schöne zuerst: Nach dem ersten Öffnen findet man links eine Übersicht der Ordner und Dateien im aktuellen Verzeichnis und rechts die aktuelle Datei mit Syntax-Hervorhebung. Was allerdings noch stört, ist, das nicht so wie bei Geany die Datei kompiliert bzw. debuggt werden kann, sondern man anscheinend erst die passenden Plugins herunterladen muss. (Es gibt nicht so wie bei Geany einen Button dafür) Das ist allerdings auch mit der größte Vorteil des Editors: Es können einfach Themes und Plugins installiert werden und man kann das aktuelle Stylesheet sogar anpassen bzw. einfach ein eigenes Theme erstellen.