elementary OS

Ich habe seit mehreren Tagen das elementary OS auf meinem alten Laptop im Einsatz.

Das Betriebssystem basiert auf Ubuntu und verbraucht ein bisschen weniger RAM als Ubuntu. Es sieht dem Mac OS X von Apple durch das Dock und anderen Elementen noch ähnlicher als Ubuntu. Mir gefällt es, allerdings basiert die aktuelle Version („Luna“) von elementary OS auf der Ubuntu Version 12.04 und ist daher ein bisschen veraltet.

Ob ich es auch in Zukunft so intensiv nutzen werde, wie die letzten Tage, wird wohl daran liegen, was Ubuntu als Nächstes so anstellt …

Ubuntu 14.10: Danke, Canonical!

Kaum hat man von 14.04 auf 14.10 aktualisiert, fährt der Rechner nicht mehr herunter, sondern bleibt hängen. Nachdem man dann ein paar Stunden damit verbringen darf, eine Lösung zu finden, stellt man fest, dass der Rechner mit dem alten Kernel einwandfrei funktioniert und deinstalliert deshalb den neuen Kernel (das eigentliche Ubuntu 14.10 funktioniert auch mit dem alten Kernel).

Bitte testet doch das nächste Mal euer System besser und sucht ein paar Beattester mit verschiedenen Systemen, sonst wechsle ich noch komplett auf Debian …

RaspPi: Einrichtung mit Lighttpd, PHP5, vsftpd, SQLite3 und PHPLiteAdmin

Zuerst installieren wir alle benötigten bzw. nützlichen Pakete:

sudo apt-get install lighttpd php5 php5-curl php5-cgi php5-common php-pear php5-sqlite php5-dev sqlite3 vsftpd

Während diese installiert werden, können wir schon mal von https://code.google.com/p/phpliteadmin/ das Programm „PHPLiteAdmin“ herunterladen. Mit diesem kann man Datenbanken erstellen und verwalten.

Jetzt beginnen wir mit der Konfiguration:

sudo nano /etc/lighttpd/lighttpd.conf

Anpassen:

server.modules = (
#…
„mod_fastcgi“,
#…
)

# At the end of the file
fastcgi.server = (
„.php“ => ((
„bin-path“ => „/usr/bin/php5-cgi“,
„socket“ => „/tmp/php.socket“
))
)

sudo nano /etc/php5/cgi/php.ini

Suchen und anpassen:

cgi.fix_pathinfo = 1 date.timezone = Europe/Berlin

sudo /etc/init.d/lighttpd restart

Wer jetzt in der Adressleiste „raspberrypi“ eintippt, sollte etwas sehen …

sudo chown -R www-data:www-data /var/www

sudo addgroup pi www-data

sudo nano /etc/vsftpd.conf

Setzen und auskommentieren:

anonymous_enable=NO

local_enable=YES

write_enable=YES

sudo service vsftpd restart

sudo chmod 755 /var/www

sudo chown -hR pi /var/www

sudo mkdir /var/www/admin

Per FTP-Client die PHPLiteAdmin in das Verzeichnis /var/www/admin hochladen

cd /var/www/admin

sudo cp phpliteadmin.config.sample.php phpliteadmin.config.php

sudo nano phpliteadmin.config.php

Unter $password = das Passwort setzen

cd ..

sudo chmod 755 admin

In FileZilla dem Verzeichnis und den Dateien darin /var/www/admin alle Rechte geben, dann kann http://raspberrypi/admin/phpliteadmin.php aufgerufen werden.

Ich bin übrigens begeistert, da mein RaspberryPi viel weniger verbraucht als meine beiden Webserver mit Apache und MySQL

RaspPi: Download und Einrichtung

Bevor man überhaupt mit der Installation beginnen kann, sollte man das aktuelle Raspbian von raspberrypi.org herunterladen und speichern.

Danach sollte man die SD-Karte, auf der das Betriebssystem des Raspberry laufen soll, in den Computer einstecken. Da ich aber keinen Kartenleser an meinem Computer habe, stecke ich die SD-Karte in meine Camcorder (meine Digitalkamera gab mir nicht die nötigen Zugriffsrechte) und schließe diese an meinen Laptop an.

Nachdem wir Raspbian heruntergeladen haben, klicken wir unter Ubuntu einfach Rechts auf die Datei, wählen „Mit Schreiber von Laufwerksabbildern öffnen“ aus und schreiben das Image auf die SD-Karte.

Jetzt stecken wir die SD-Karte in den dafür vorgesehenen Schlitz, schließen eine Tastatur mit USB-Anschluss und ein HDMI-Kabel an. Nachdem wir das Kabel an den Fernseher geschlossen haben, schließen wir noch ein Handy-Netzteil an und schon startet unser Raspberry Pi.

Ok, jetzt starten wir zuerst den ersten Punkt im Installations-Menü vom Raspberry, der dafür sorgt, das auch der ganze Speicherplatz des Raspberry genutzt wird. Danach ändern wir mit Punkt Nr. 2 unser Passwort und lassen Punkt 3 aus, da wir als Programmierer keine grafische Oberfläche brauchen.

Unter Punkt Nr. 4 ist einiges zu beachten:

  • Mit der Leertaste werden Einträge gekennzeichnet.
  • Der Pfeil nach rechts (auf der Tastatur) sorgt für die Auswahl des Punktes „Ok“, der links ist.
  • UTF-8 ist zu empfehlen
  • Keyboard > Das Ausgewählte bestätigen > Other > German > German (eliminate …) > The default … > No compose key > No

Ab jetzt ist nur noch Punkt 8 wichtig. Dort wählen wir unter SSH „enabled“ aus.

Anschließend: Finish. Nach einem Reboot geben wir nachdem wir uns mit dem Usernamen „pi“ und unserem Passwort eingeloggt haben, „sudo halt“ ein und schließen das Raspberry mit einem Handy-Netzteil und LAN-Kabel am Router an.

So. Nun Verbinden wir uns über PAC (Ein Ubuntu-Programm, dass man nicht im Software-Center findet) mit dem Raspberry Pi. Das geht ganz einfach: Host ist „raspberrypi“, Port ist „22“, User ist „pi“ und Passwort ist euer jeweiliges Passwort.

Mit den folgenden Befehlen aktualisieren wir auf die neueste Software:

sudo apt-get update

sudo apt-get upgrade

sudo apt-get dist-upgrade

Um die Basis für folgende Tätigkeiten zu sichern, installieren wir noch Htop, was ein Programm ist, das uns anzeigt, wie viel RAM und CPU gerade genutzt wird, sowie alle Prozesse auflistet.

sudo apt-get install htop

Jetzt sind wir mit der Grundeinrichtung fertig. Als nächstes schreibe ich einen Artikel über die Einrichtung des Raspberry mit Lighttpd, PHP5, vsftpd, SQLite3 und PHPLiteAdmin.

sudo chmod 777 -R /

Wer diesen Befehl benutzt, macht sein ganzes System kaputt.

Das musste ich heute feststellen.

(Eigentlich wollte ich nur die Rechte des aktuellen Verzeichnisses ändern – aber da hätte ich statt / das hier setzten sollen: . )

Ich werde das als Anlass nehmen und jetzt von dem Download eines Raspbian-Images bis zur Installation von vsftpd alles hier dokumentieren.

Ubuntu 14.04

Ich habe gerade auf Ubuntu 14.04 „Trusty Tahr“ aktualisiert. Es hat ewig gedauert und man merkt kaum einen Unterschied. Deshalb werde ich wohl demnächst Debian ausprobieren. Debian verbraucht nicht so viel Speicherplatz, ist sicher und hat alles, was man braucht. Mein Web- / Mailserver benützt schon Debian.

Ubuntu One schließt

Ubuntu One hat heute um ca 5 Uhr eine Email an Ubuntu One Nutzer verschickt, in der angekündigt wird, dass Ubuntu One im Juni geschlossen wird.

Alternativen sind unter anderem: Dropbox und ownCloud.

Ich habe zwar einen Ubuntu One Account (deshalb bekam ich auch eine Email), nutze ihn aber nicht.