FreeBSD: Warum du deine rc.conf sichern solltest

Man stelle sich mal das folgende Szenario vor:

  • Du startest deinen Computer ganz normal.
  • Es öffnet sich keine Desktop Umgebung – nur eine Konsole.
  • Ins Internet kannst du auch nicht.

Dieses Szenario ist mir heute leider passiert. Der Grund dafür ist eine kleine Konfigurationsdatei:

/etc/rc.conf

Wenn man ein typischer FreeBSD User ist, hat man viele wichtige Einstellungen in den beiden Dateien /etc/rc.conf und /boot/loader.conf gespeichert. Ziemlich oft hat man für die Einstellungen in diesen beiden Dateien ziemlich lange recherchiert und verschiedene Optionen ausprobiert.

So habe ich z. B.: zwei Nvidia Grafikkarten, eine nicht weit verbreitete Netzwerkkarte und nutze die GNOME Desktop-Umgebung. In den beiden genannten Dateien habe ich entsprechende Einstellungen gesetzt, damit alles korrekt funktioniert. Das hat auch über Monate geklappt.

Da heute aber die rc.conf Datei gefehlt hat, konnte ich weder eine Desktop-Umgebung nutzen, noch Updates / Pakete aus dem Internet installieren. Leider hatte ich kein aktuelles Backup meiner rc.conf Datei (nur ein paar dokumentierte Einstellungen) und musste daher die Einstellungen manuell nachtragen.

Fazit

Als FreeBSD Nutzer sollte man einen Cronjob einrichten, welcher wichtige, angepasste Systemdateien wie /etc/rc.conf und /boot/loader.conf regelmäßig sichert.

PS: Interessiert an weiteren Artikeln zu FreeBSD? Auf meinem englischsprachigen Blog wird man fündig: http://blog.m5e.de/