GitHub’s Atom Editor

Atom von GitHub, Brackets von Adobe und Nuclide von Facebook: Fast so gut wie alle großen Software-Konzerne aus Amerika wollen anscheinend ihren eigenen Editor oder IDE auf dem Markt bringen. Dabei haben alle Firmen ihre Eigenheiten (Adobe’s Brackets zum Beispiel den Export von Daten aus einer PSD-Datei, Facebook’s Nuclide die Sprache Hack und GitHub’s Atom eine Integration von GitHub).

Ich habe gerade Atom getestet und möchte hier über meine Eindrücke berichten.

Atom Editor

Der Atom Editor mit der Index.php meiner aktuellen Version des WronnayCMS (noch in Entwicklung)

Farbe

Wer den Editor öffnet, wird zuerst mit einem sehr dunklen Hintergrund und (mit dem aktuellen Design) matter Schrift erschlagen. Das hier abgebildete Theme „Atom Dark“ bietet da schon einen besseren Kontrast. Das Schöne an dem Editor ist, dass man einfach Themes, die von der Community erstellt worden sind, installieren kann – also wird wohl (fast) jeder ein passendes Theme finden.

Datenschutz

Mit dem Datenschutz bin ich, ehrlich gesagt enttäuscht: Atom sendet Daten an Google Analytics. Bei einer Webseite habe ich schon Probleme damit. Das Atom den nächsten Schritt wagt und auch als Desktop-Anwendung Daten an Google sendet, gefällt mir noch weniger.

Funktionen + Design

Das Schöne zuerst: Nach dem ersten Öffnen findet man links eine Übersicht der Ordner und Dateien im aktuellen Verzeichnis und rechts die aktuelle Datei mit Syntax-Hervorhebung. Was allerdings noch stört, ist, das nicht so wie bei Geany die Datei kompiliert bzw. debuggt werden kann, sondern man anscheinend erst die passenden Plugins herunterladen muss. (Es gibt nicht so wie bei Geany einen Button dafür) Das ist allerdings auch mit der größte Vorteil des Editors: Es können einfach Themes und Plugins installiert werden und man kann das aktuelle Stylesheet sogar anpassen bzw. einfach ein eigenes Theme erstellen.

Werde ich Ruby lernen?

Eigentlich wollte ich ja als nächstes C oder Java lernen, beim Surfen durch das Internet bin ich aber auf die Ruby-Syntax gestoßen – und die Einfachheit hat mich begeistert.

Keine kostenlose Software mehr

Ich habe beschlossen, dass ich in Zukunft keine kostenlose Software mehr entwickeln werde. (Kleine Scripts und SaaS-Lösungen wie WebPage4.Me sind davon aber ausgenommen)

Der Grund dafür ist ganz einfach: ich habe keine Zeit, um kostenlos Support zu geben, gleichzeitig noch die Software weiterzuentwickeln und dann noch meine anderen Sachen zu erledigen. Dazu kommt noch, dass es mir finanziell nicht so gut geht und ich deshalb keine Lust habe, meine Leistungen kostenlos anzubieten – ich könnte das Geld gebrauchen.

Ich habe zwar schon versucht, für mein ForenSoftware-Projekt ein Team zusammenzustellen, aber ich bin von der Motivation und dem Können meiner Teammitglieder eher enttäuscht.

Aus diesem Grund werden meine beiden größten kostenlosen Projekte, die ForenSoftware und das WronnayCMS (derzeit unter einer GNU-Lizenz) umgewandelt: Die ForenSoftware wird in Zukunft „Wronnay Board“ heißen, der Name meines CMS bleibt und beide werden mit der nächsten Hauptversion kostenpflichtig.

Die Umstellung werde ich außerdem noch dazu nutzen, meine Software sauberer und professioneller zu programmieren. OOP, MVC, Klassen, Funktionen, Plugins und Template-System werden in beiden Systemen wichtige Begriffe sein.

Ich werde allerdings vor einer Veröffentlichung meiner neuen Software noch eine eigene Lizenz aufsetzen und eine Firma gründen.

Werbetafeln in London

piccadilly_circusMit diesem Beitrag teste ich die neueste Funktion von WebPage4.Me: Bilder direkt mit dem in WordPress integrierten Medienmanager hochladen.

OOP, SaaS und Aktien

Der Titel dieses Posts beinhaltet die drei Themen, die mich aktuell am meisten beschäftigen.

Vielleicht werde ich die drei Dinge irgendwann mal verknüpfen …